Klimawandel
Der Klimawandel zeigt sich in einem Anstieg der mittleren globalen Temperatur. Er ist zum größten Teil das Ergebnis der stetig gewachsenen Treibhausgasemissionen der letzten beiden Jahrhunderte. Mit dem Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert ist die Konzentration der treibhauswirksamen Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Lachgas (N20) oder Methan (CH4) in der Atmosphäre deutlich gestiegen.
Die Daten der Klimabeobachtung der vergangenen 100 Jahre belegen einen globalen Anstieg der Durchschnittstemperatur um rund 0,8°C. Die daraus resultierenden Folgen sind heute schon sichtbar, aber in ihren langfristigen Auswirkungen kaum abzuschätzen.
Schmelzende Gletscher und Polkappen sowie die thermische Ausdehnung des Meerwassers haben nur im 20. Jahrhundert den Meerwasserspiegel um 17 cm steigen lassen.
Prognosen weisen auf erhebliche Gefahren für die Volkswirtschaften der Welt und die Stabilität der Ökosysteme hin. Es drohen Verschiebungen von Klima- und damit Vegetationszonen. Lebensräume pflanzlichen und tierischen Lebens fallen dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer oder werden durch extreme Witterungsbedingungen unbewohnbar. Die Menschheit sieht sich mit dem Verlust von Wirtschafts- und Lebensraum konfrontiert, der neue Flüchtlingsströme erzeugen wird.
